Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Gedanken

Am Ufer und in der Geltinger Birk, Hafen Maasholm

Danke für Eure lieben Kommentare :) Stimmt, ich möchte mir die Erholung möglichst lange bewahren. So viele schöne Erinnerungsmomente und -bilder, zu denen ich jederzeit zurückkehren kann. Momentan ist allerdings (wie so oft nach dem Urlaub) sehr viel zu tun -

und ganz besonders die Renovierungsvorbereitungen halten uns in Atem. Anfang Oktober soll es losgehen. Ich bin sehr gespannt ...auch wie unsere Fellnase dann reagieren wird, denn sie mag Veränderungen nicht wirklich, und reagiert auf Lärm in ihrem "Revier" ziemlich verschreckt. Klar - sie ist die totale Ruhe gewöhnt. Wir leben in einem herrlich ruhigen Wohngebiet auf dem Land. 

Ich hoffe, dass sie sich dann auch an die Anwesenheit von Handwerkern im Haus möglichst bald gewöhnen wird. Anfangs wird es sicher schwierig werden, aber sie muß ja nicht alleine mit ihnen sein :-) bei der ersten Begegnung hat sie schon sehr zurückhaltend reagiert. Sie ist ohnehin ein eher zurückhaltendes Tier, für einen Goldie eher ungewöhnlich.

Zum Wochenausklang möchte ich noch ein paar Fotos zeigen. Ich bin noch lange nicht durch mit Sondieren, genieße es aber sehr, die Bilder anzuschauen. Hoffentlich habe ich bald mehr Zeit dafür. Aber ..der Winter ist (leider) lang, und da sind solche Aufnahmen dann sehr aufbauend.





Einsame Strände ...könnte ich tausendmal fotografieren und hätte immer noch  nicht genug davon :-)





Eine knapp 14 km lange Wanderung durch die Geltinger Birk war für mich eins der vielen Highlights des Urlaubs.





Dort war es allerdings nicht immer so leer, wie auf diesem Foto. Besonders die Radfahrer sind zahlreich vertreten.





Abendstimmung am Hafen von Maasholm ...





..und auch grauwolkige Tage am Meer haben ihren ganz besonderen Reiz, dazu der Vogelschwarm .. Die letzten Schwalben habe ich tatsächlich am vergangenen Wochenende noch am Meer gesehen. Mittlerweile sind sie leider fortgezogen ...das finde ich immer ein bisschen traurig, weil es das Ende des Sommers bedeutet, den ich so liebe.

Aber noch ist das Wetter herrlich - ich freu mich also auf schöne milde Herbsttage :-)

Ein glückliches Wochenende wünsche ich Euch.


Nickname 24.09.2021, 15.44 | (14/0) Kommentare (RSS) | PL

Kleine Auszeit am Meer


Bin wieder da :-) - zurück im Alltag, der mich gleich voll im Griff hat mit Urlaubsvertretung im Geschäft Teil 2, und Vorbereitungen für die Renovierungen im Haus ..

aber es war wundervoll, die paar Tage an der Ostsee - eine wirklich rundum erholsame, schöne Auszeit zum "Auftanken" der inneren Akkus.





Das Ferien-Ende hat sich positiv bemerkbar gemacht ..die Strände waren vergleichsweise leer :-) lange, entspannende Wanderungen durch die Natur und am Ufer entlang ..ich liebe das so sehr.





Ein Tag war ziemlich nass - aber auch das hat uns nicht von einer größeren Tour abgehalten :-)





Die Abendstimmungen mag ich besonders ...





Der Leuchtturm Falshöft.




Auch die Fellnase hat den Strand genossen ..wobei sie nach wie vor nicht schwimmt, nur im flachen Wasser spielt.





Der Abschied von der Küste war nicht einfach ....ach ja, irgendwann möchte ich dort leben, für immer. Die Meeres-Sehnsucht ist tief in mir verankert - auch wenn ich gerne wieder nach Hause komme und die Landschaft bei uns sehr mag. Es gibt so viele Möglichkeiten .. mal sehen, was noch auf uns wartet.

Eine schöne Woche für Euch und bis bald :-)


Nickname 22.09.2021, 09.43 | (15/0) Kommentare (RSS) | PL

Bloggen; Verlust, und persönliche Aufzeichnungen als Vermächtnis; Maritimes


Meeressehnsucht .. habe ich eigentlich meistens :) Und noch einige Bilder vom letzten Aufenthalt an der Ostsee, die ich gern hier posten möchte.




                                                            Blick auf den Hafen von Maasholm (Schlei).


In meiner "bloglosen" Zeit zwischen 2019 und 2021 hat sich viel ereignet ..das Leben ist immer so randvoll - ich hatte ja auch jetzt wieder Bedenken, ob ich das überhaupt hinkriege zeitlich mit dem regelmäßigen Bloggen -

und mit den Blogbesuchen bei Euch, die mir sehr wichtig sind, die ich aber nicht immer so regelmäßig hinbekomme, wie ich es gerne möchte. Aber wenn ich es ganz lasse, dann fehlt es mir halt doch irgendwann :)





Im Herbst 2019 verstarb mein Vater mit 87 Jahren. Eine schwierige Zeit folgte. Meine Mutter und ich haben ein tolles Verhältnis, und ich bin sehr glücklich, dass sie nun ganz in unserer Nähe wohnt.

Mein Vater hat zeitlebens und seit seiner Kindheit viel gelesen und auch geschrieben und immer geistig gearbeitet. Der Fernseher wurde irgendwann abgemeldet, er brauchte ihn nicht mehr (was ich mittlerweile - früher nicht - sehr gut verstehen kann: ich schaue so gut wie gar nicht mehr fern, und benutze den TV maximal als Bildschirm, um mal einen Film am Wochenende zu schauen, oder eine Folge von einer Serie, aber nicht mehr - es wäre mir sonst zu viel Input auf einmal)

Er ging ganz in der klassischen Literatur auf. Ein Buch wurde von ihm nicht nur gelesen, sondern förmlich "gelebt" ..die Sätze analysiert, mit eigenen Gedanken versehen, und tatsächlich auch auswendig gelernt, sowie Bücher und Essays aus dem Französischen übersetzt ... Er war bis zum Schluss geistig klar und selbstbestimmt.

Hinterlassen hat er unzählige Aufzeichnungen und Textsammlungen, auch viele alte Zeitungsausschnitte und jede Menge Fotoalben ... er hat offenbar so ziemlich alles aufbewahrt, nie etwas davon weggeworfen, selbst kleinste Gedanken-Notizzettel und lose Blätter ... Und darin erkenne ich mich ebenfalls wieder. Ich kann derartige Dinge auch nicht fortwerfen und finde es im Nachhinein spannend und interessant, es wieder zu lesen und anzuschauen.

Ich habe das meiste davon übernommen, da es bei der Haushaltsauflösung natürlich nicht in Frage kam, all die Ordner, Hefte und Bücher aus den Regalen, die er ganz offen dort aufbewahrte, einfach zu entsorgen, das hätten wir niemals fertiggebracht - und wenn er gewollt hätte, dass es vernichtet werden würde, damit niemand es liest, dann hätte er es definitiv zu Lebzeiten getan.

Es ist faszinierend, teilweise aber auch schmerzhaft und seelisch sehr "vereinnahmend", sich damit zu beschäftigen .. u.a. auch weil es mich teilweise in unsere gemeinsame, nicht immer unkomplizierte Vergangenheit zurückführt ...und weil das Bild der Kriegs- und Nachkriegszeit, das er darin zeichnet, doch oft eher düster ist. Das können wir uns heutzutage kaum vorstellen.

Das Ganze ist ein authentisch geschriebenes Zeitgemälde voller Erinnerungsbilder, Gedanken und Erlebnisse. Man sollte einen Roman daraus machen ..aber ich weiß nicht, ob ihm das recht wäre (wobei ich solche Andeutungen tatsächlich schon in seinen Zeilen entdeckt habe ... und er schrieb an einer Stelle auch, dass gerade die Erinnerungen aus früheren Jahrzehnten vielleicht für seine Tochter später interessant sein könnten). Auf jeden Fall empfinde ich diese Aufzeichnungen als sehr wertvoll, und ich halte sie in Ehren.




                                        
                                                Hafen von Maasholm, kurz vor einem heftigen Gewitter


Klar ist, von wem ich die Begeisterung fürs exzessive Schreiben geerbt habe :-) Es vergeht für mich kaum ein Tag ohne Tagebuch- oder sonstiges Schreiben ...ich brauche das. Wahrscheinlich wird das später niemand lesen ...aber das Schreiben selbst ist für mich wie Meditation, ganz bei mir selbst sein und das Leben auf diese Weise "festhalten" und dadurch intensivieren.

Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende :-)

Nickname 03.09.2021, 12.55 | (14/0) Kommentare (RSS) | PL

Blütenpracht, Herbst und die Jahreszeiten

Der erste "Monat mit r" nach dem Sommer ... so hieß es bei uns früher schon immer. Die Monate ohne r galten als normalerweise frostfrei und eher sommerlich. Morgens ist es bei uns schon richtig frisch, um die 10 Grad, und gestern sorgte dichter Nebel für die Herbststimmung, die wir auch schon im August des Öfteren hatten.




Einerseits war ich froh, dass es nie so extrem knalleheiß gewesen ist, denn das finde ich auch anstrengend - andererseits vermisse ich den Sommer jetzt schon. Die dunkle, kalte, triste und farblose Jahreszeit spiegelt sich auf meine Seele ..ich mochte sie noch nie. Schon mit 14 Jahren schrieb ich im September in mein Tagebuch, dass ich Angst vor dem Winter habe und der Gedanke daran mich mit Traurigkeit erfüllt. Wärme und Farben in der Natur bedeutet für mich "lebendig sein" .. frühlingssprießende und sommerduftende milde Tage wirken ausgleichend und aufheiternd auf mich. Unnötig, zu schreiben, wie nasskalte düstere Herbst- und Wintertage dann wirken ;-)



Diese Farben ...das Grün ... ich liebe und genieße es so sehr ..




Glücklicherweise hatte ich dieses Jahr - zumindest bei uns in der Gegend - den Eindruck, dass wieder mehr Insekten  und speziell auch Bienen unterwegs sind. Die Wiesen stehen länger, ehe sie gemäht werden, und solche Wildblumenwiesen finden sich viel häufiger, als früher.





Hoffentlich beschert der September uns noch ein paar spätsommerlich sonnige Tage... und auch der Oktober .. Den Herbst - zumindest den frühen - würde ich ja mögen, wenn er nicht der Vorbote des Winters wäre. Am wenigsten mag ich den Dezember ...mit all dem Drumherum ...wer schon lange bei mir liest, wird das wissen, alle Jahre wieder würde ich da am liebsten abtauchen und nach Florida ziehen ..oder so ;-)

Der Januar - ist dann schon wieder wie ein Neubeginn, Aufwärtstrend, die dunkelsten Tage liegen hinter uns, und es geht aufs Frühjahr zu.




Wie ich schon so oft geschrieben habe ....die Geschwindigkeit, mit der die Tage und Wochen verfliegen, ist manchmal wirklich erschreckend. Und das empfinden selbst jüngere Menschen schon so.

Hoffen wir, dass der September uns vor allem Gutes bringt :-)


"Blumen sind das Lächeln der Erde."

(Ralph Waldo Emerson)



Nickname 02.09.2021, 09.50 | (11/0) Kommentare (RSS) | PL

Wieder da, Kühe, WEA im Bau


Hoffentlich geht's Euch gut :-) Die längere Pause hier war nicht beabsichtigt ..

ich bin voll im Sommer-Urlaubsvertretungschaos gesteckt, dazu viele Termine und - wie üblich - die Tage randvoll, so dass ich nicht zum Bloggen gekommen bin. Vielleicht kehrt in nächster Zeit etwas mehr Ruhe ein - bevor es dann wieder spannend wird: wir planen nämlich gerade einen Umbau im Obergeschoss, und wenn alles klappt, kommen die ersten Handwerker schon im Oktober.





Ein paar Auszeiten in der Natur haben wir uns natürlich genommen. Dieser Sommer ist - zumindest bei uns - immer nur tageweise zu Gast gewesen ..momentan fühlt es sich eher nach (Spät)herbst an.. was für ein Wetter. Nein, sommerlich geht anders. Ich muss ja keine 35 Grad haben, aber ein bisschen über 20 wäre schon nett ;-)


Auf einer Radtour - mittlerweile schon wieder einige Wochen her - haben wir diese Baustellen von zwei "Windrädern" mitten im Wald entdeckt:





Ein wirklich großes Gelände ...zahllose Bäume sind dafür abgeholzt worden.








Mittlerweile sind die Baustellen schon deutlich weiter - den Fuß der einen WEA kann man von weitem bereits erkennen. Geplant ist wohl, die Anlagen im Oktober fertigzustellen.

Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche und sende Euch liebe Grüße, bis bald :-)

Nickname 30.08.2021, 07.40 | (10/0) Kommentare (RSS) | PL

Fellnase und - Immer dieses Sich-im-Voraus-Sorgen, Mixed, Meer

Die Zeit rast ja ohnehin immer so schnell - aber diese Woche jetzt ist gefühlt in einem Atemzug vergangen! Jeden Tag Termine, dazu der übliche Sommerferien-Urlaubsvertretungsdienst im Büro. Und schon ist fast wieder Wochenende ...



Am Montag war ich mit der Fellnase in unserer Haustierarztpraxis - die einzige, wo sie noch gern hingeht - wirklich gern, sie ist kaum zu bremsen, freut sich wie eine Schneekönigin. Das jährliche Impfen stand an (diesmal nur Leptospirose, die muss jedes Jahr sein - Leptospiren finden sich u.a. in Pfützen und abgestandenen Gewässern, und es ist nicht immer vermeidbar, dass der Hund in solches Wasser mal reinschlabbert, das Risiko einer Erkrankung ohne Impfung ist mir zu hoch) und das geriatrische Profil. In ihrem Alter (8,5 Jahre) empfiehlt sich das, zumal sie ja einige gesundheitliche Baustellen hat.

Einen kleinen Fluchtimpuls zeigte sie, als die Utensilien zum Blutabnehmen in ihr Blickfeld kamen - die Tierärztin gleich so "das kenne ich wirklich nicht von ihr..." - ich hatte ihr erzählt, dass die Fellnase mittlerweile sehr panisch auf Ärzte reagiert. Früher war Blutabnehmen kein Thema gewesen.

Aber wir haben es ohne Zittern und Komplikationen hinbekommen, sowohl das Blut, als auch die Impfung (die stört sie sowieso nie, da zuckt sie nicht mal) und sie hat sich anschließend wieder gefreut und ist mit Leckerli und Streicheleinheiten verwöhnt worden. Also ein positives Tierarzt-Erlebnis für sie.

Dienstag dann der Anruf: der Bauchspeicheldrüsenwert ist nicht okay, ob das Labor eine zusätzliche "spezifische Pankreas-Lipase" machen dürfte, die dann klärt, ob es sich um eine Bauchspeicheldrüsenentzündung oder -insuffizienz handelt. Klar, dass ich mich erstmal verrückt gemacht habe - obwohl die Tierarzthelferin ausdrücklich gesagt hatte, wir müßten jetzt erstmal die Analyse abwarten, ich solle die Ruhe bewahren. Ja - das ist immer leichter gesagt, als getan. Wenn es um Krankheiten geht, bin ich seit eh und je ein Paniker. Ganz doof. Da kann ich nicht einfach abschalten und abwarten. Meine Mom sagte dasselbe ... warum ist es nur so schwer, auf diesen guten und berechtigten Rat zu hören, und sich nicht immer im Voraus verrückt zu machen??

Gestern Mittag rief ich dann wieder in der Praxis an, und bekam Gott sei Dank Entwarnung! Die Lipase war OK, und damit der zuerst gemessene Wert ungültig. Verstanden habe ich das nicht wirklich ...anscheinend können solche Werte kurzfristig ansteigen aufgrund der Ernährung (?) und man sieht erst bei der spezifischen Untersuchung, ob tatsächlich etwas Krankhaftes dahintersteckt. Ich hatte mich mental schon auf Diätfütterung etc. eingestellt und - klar, so bin ich leider - auch gleich an eine tumoröse Erkrankung gedacht, die vielleicht hinter diesem schlechten Wert stecken könnte ...seufz. Umso erleichterter war ich dann :) Wieder mal umsonst Panik geschoben im Voraus. Ich glaube eh, dass WENN etwas Blödes passiert, das oft ganz unerwartet kommt, wenn man gar nicht damit rechnet.




Nun hoffen wir, dass die nächste Zeit ein bisschen sorgen"ärmer" wird ..denn irgendwas ist ja eigentlich immer, auch im Verwandtenkreis, und dieses Jahr war irgendwie besonders arg ... so ganz komplett unbelastet ist selten, das kennt Ihr sicherlich auch ..


Nickname 12.08.2021, 09.50 | (5/0) Kommentare (RSS) | PL

Faszination Schreiben und Tagebücher

Die interessanten Beiträge bei Elke - Mainzauber zum Thema Bullet Journaling haben mich dazu animiert, mal wieder nach meinen handschriftlichen Tagebüchern und Aufzeichnungen zu schauen. Über die Jahrzehnte haben sich doch einige Notizbücher und Hefte angesammelt, die ich chronologisch sortiert und in den Schrank gestellt habe. Ab und zu lese ich mal in eines rein, und dann scheint die Vergangenheit plötzlich wieder ganz präsent zu sein.



Das ganz dünne Heftchen ganz links außen ist tatsächlich ein Kinder"tagebuch" - ein Schulheft, in dem ich gelegentlich etwas festgehalten habe, was mich beeindruckt hat - im Urlaub, oder ein Alptraum, ein Spielenachmittag ..was einen als 6-8jähriges Kind eben so beschäftigt. Mit 10, 11 Jahren  habe ich dann richtig zu schreiben angefangen. Allerdings sind zwischenzeitlich einige Jahre leider nicht oder nur sehr bruchstückhaft abgedeckt - zeitweise habe ich viel online gebloggt und kaum etwas von Hand geschrieben, so dass die 2000er - Aufzeichnungen unvollständig sind. Dafür habe ich viele meiner alten Blogs abgespeichert ...leider nicht alle, aber doch einige.

Mittlerweile schreibe ich wieder fast jeden Tag, und es gibt mir sehr viel - einfach die Gedanken fließen lassen, sie lösen und sortieren sich dann fast wie von selbst.

Meine Handschrift ist normalerweise eher gewöhnungsbedürftig, vor allem weil ich schnell schreibe ... Trotzdem hat mich irgendwann die Lust gepackt, mal eine andere Art "Journal" auszuprobieren. Es ist nicht wirklich Bullet Journaling, weil keine Listen o.ä. darin erscheinen - ich hatte es noch nie mit Listen, mache auch keine To do-Listen, die würden mich nur unter Druck setzen. Was ich ab und zu mache, ist, eine Gedankentagebuch-Seite in einem separaten Buch auch mit Aufklebern und kleinen Bildern zu verzieren ... zum Beispiel so:





meine kleine Kreativ-Ecke .... Verschiedenartigste Sticker und Washi Tapes habe ich jede Menge .... manches male ich selbst, einfach bunt gemischt nach Gefühl, Lust und Laune :-)

Die verschiedenen Arten des Schreibens haben für mich - genau wie das Mandala-Malen - auch eine meditative Funktion. Ich bin dabei ganz in der Gegenwart, konzentriere mich auf das, was sich gerade für mich "wesentlich" anfühlt. Tut mir einfach gut.




Unterwegs mit dem Rad ...einsame Landschaften ...sooo schön :-)

Ich wünsche Euch ein erfülltes und glückliches Wochenende.

Nickname 06.08.2021, 15.00 | (10/0) Kommentare (RSS) | PL

Vergleichsfotos / Gruselfilm, Träume und verirrte Wahrnehmung

Suchbild ..wo ist der See? :-)


Diese Aufnahme ist gestern entstanden.

Die folgende ist vom späten Frühjahr/Frühsommer 2020:




Am Wochenende schauten wir nach langer Zeit abends mal wieder einen Gruselfilm: "The Conjuring". Von 2013, im alten Stil gedreht, anscheinend auf wahren Begebenheiten basierend ..und wirklich richtig gruselig! Ich hab ja schon viele Filme dieser Art gesehen, aber der hatte es echt in sich - oder ich bin es nicht mehr "gewöhnt", weil ich überhaupt selten irgendwas anschaue, außer mal eine Folge pro Abend von einer Serie ..aber wirklich nur sehr sparsam dosiert, was den Medien-Input angeht.

Nachts wachte ich um halb fünf abrupt auf - weil ich meinen Mann ganz eindringlich ..drängend ..meinen Namen sagen hörte! Natürlich war ich total erschrocken, weil ich dachte, irgendwas stimmt nicht - und noch ziemlich schlaftrunken ...und als ich ihn ansprach, konnte ich es nicht glauben - er hatte tief und fest geschlafen und ganz sicher nichts zu mir gesagt! Aber es war mir total real vorgekommen. Nun brauchten wir eine Weile, bis wir wieder einschlafen konnten.

Die Ruhe währte aber nicht lang ... ich schreckte wieder hoch und sah eine Gestalt in der Tür stehen, die mit der Taschenlampe ins Zimmer leuchtete ...ganz deutlich, ich war sicher, dass ich wach war! und ich dachte, das kann nur mein Mann sein, sonst darf doch gar keiner im Haus sein ... Okay, bei genauerem Hinschauen war da - niemand.

Aber das Ganze war dermaßen real rübergekommen - sowas habe ich lange nicht mehr erlebt. Träumen und schlafen tue ich sehr unruhig und aufgewühlt. Aber dass ich zweimal hintereinander solche "Wahrnehmungen" habe, die total echt rüberkommen, und beide waren nur eine Illusion ...ist selbst für meine Verhältnisse ungewöhnlich. Sollte ich vielleicht keine solchen Gruselfilme mehr anschauen?? *lach*

Ich weiß noch, dass ich als Kind einmal abends aufwachte und eine große, dicke Katze auf meiner Bettdecke direkt vor meinem Gesicht liegen sah. Ich hatte Angst - besonders weil ich ohnehin ganz oft Alpträume von Katzen hatte - und rief nach meiner Mutter, sie soll die Katze verjagen - meine Mutter kam sofort, konnte aber weit und breit keine Katze entdecken und meinte, das könne nicht sein, es sei keine Katze im Haus ...was ich ihr nicht glaubte.

Träume oder die Wahrnehmung an der Grenze zwischen Schlaf und Wachsein sind schon eine faszinierende Sache ..ich habe auch schon Traumtagebuch geführt, weil manche Traumbilder so verrückt und spannend waren, dass sie es wert waren, aufgeschrieben zu werden.

Nickname 02.08.2021, 16.36 | (13/0) Kommentare (RSS) | PL

Trockengelegter See 2, Unruhestifter

Ist Euch schonmal aufgefallen, dass es oftmals nur einzelne Personen sind, also eine oder zwei - die es schaffen, in eine an sich harmonisch funktionierende Gemeinschaft oder größere Gruppe Unruhe reinzubringen? Sei es in einer Wohngemeinschaft oder im beruflichen Bereich ... Wenn diese Person dann abwesend ist, spürt man, dass die Atmosphäre eine ganz andere ist ..viel entspannter. Und doch scheint es manchmal für die Gemeinschaft schwer zu sein, sich gegen diese Person(en) effizient durchzusetzen. In der Theorie wäre es klar "alle zusammen stehen auf und setzen sich mit dieser Person auseinander." Aber die Praxis zeigt immer wieder, dass das nicht so zu funktionieren scheint. Ich beobachte das gerade in zwei Fällen und hoffe wirklich, dass sich eine Lösung finden läßt - es wäre schade um die vorher freundlich-konstruktive Gemeinschaft, deren Zusammenhalt nun bröckelt.



Noch ein paar Ansichten vom trockengelegten Badesee. Die Sanierung wurde im Hinblick auf die dieses Jahr ohnehin erforderlichen Corona-Beschränkungen vorgezogen - was sicherlich sinnvoll war. Hier noch ein momentan eher nutzloser Angelsteg :-)






Mit der Fellnase waren wir gestern Abend nochmal kurz bei der Praxis (draußen, damit sie nicht so viel Angst hat), die OP-Narben bzw. Reste von Fäden anschauen, die nicht von selbst rausgingen. Die Doc wurde von der Fellnase sogar freudestrahlend begrüßt - zum ersten Mal eine Begegnung draußen :-) sie hat vor allem in Praxisräumen Panik. Als dann das Desinfektionsmittel zum Einsatz kam, versteckte sie sich aber erstmal hinter meinem Mann.

Ging aber alles gut - ich bin froh, diese Praxis auf dem Land entdeckt zu haben, nachdem die Klinik in der Stadt, wo wir früher immer waren, ja leider geschlossen wurde, und die Mitarbeiter zu einer anderen, weniger zentral/günstig gelegenen Klinik gewechselt sind bzw. teilweise ganz gegangen sind.





Ein schönes, erfülltes Wochenende wünsche ich Euch :-)

Nickname 30.07.2021, 16.26 | (13/0) Kommentare (RSS) | PL

Laborbefund Teil 2: Gespräch mit der operierenden Ärztin - erleichtert!

Das heutige Gespräch mit der "zuständigen" Tierärztin war aufschlussreich und auch beruhigend. Offensichtlich waren da Informationen am Freitag nicht richtig oder unvollständig bei mir angekommen.

Wie ich auch verstanden hatte, ergab der Laborbefund am Pfötchen einen benignen melanozytären Hauttumor, der uns keine Sorgen zu machen braucht. Die Zubildung am Bauch allerdings ist ein Plasmozytom - und hier läßt sich offenbar histologisch nicht zwischen der extramedullären und der extrakutanen Variante unterscheiden.

Ich hatte am Freitag Abend verstanden, dass beide möglichen Varianten bösartig sind, die eine schlimmer, als die andere.

Nun wurde mir aber erklärt, dass die extramedulläre (recht häufige) Variante gutartig ist, und die extrakutane möglicherweise wiederkommen oder eventuell auch streuen kann. Bei unserer Fellnase ist die Prognose allerdings sehr günstig, meinte sie. Und sie sagte ganz klar - wenn es ihr Hund wäre, würde sie keine weiteren Untersuchungen machen lassen, das sei nicht nötig. Wir haben schnell reagiert, das Plasmozytom war noch klein und ist vollständig entfernt worden.

Daraufhin meinte ich, dass ich auch lieber keine Untersuchungen machen lassen möchte, wenn es nicht unbedingt sein muss, weil der Hund so absolut panisch reagiert - und außerdem würde man zum jetzigen Zeitpunkt eventuelle Metastasen doch sowieso noch nicht erkennen können - wo sie mir recht gab und meinte, das würde frühestens in 3 - 6 Monaten einen Sinn machen.

Aber wie gesagt - wir brauchen nichts zu machen, außer die Augen offenhalten und den Hund regelmäßig abtasten, um eventuelle weitere ähnliche Neoplasien frühzeitig zu finden. In ihrem Alter ist die Tumorwahrscheinlichkeit natürlich höher, als bei einem noch jungen Hund.

Die Ärztin meinte auch, das sei absolut verständlich, dass die Fellnase so Angst hat - angesichts all ihrer vorigen Erfahrungen. Es war ein gutes Gespräch, das mich mit einem viel positiveren Gefühl zurückgelassen hat. Ich hatte ehrlich gesagt darauf gehofft - und bin nun sehr froh :-)






Flughund :-)


Ich wünsche Euch einen schönen Abend und einen angenehmen Dienstag.

Nickname 26.07.2021, 16.33 | (14/0) Kommentare (RSS) | PL

OceanPhoenix ist... ein Online-Tagebuch:
Gedankensplitter und Impressionen bunt gemischt - Momentaufnahmen in Wort und Bild.

Fotos mache ich mit einem Mobiltelefon.




Ich freue mich über Euren Besuch und wünsche Euch viel Spaß beim Lesen und Schauen







Gleiche wieder dem Baume, den Du liebst, dem breitästigen: Still und aufhorchend hängt er über dem Meere.
(Friedrich Nietzsche)





Genieße das Glück des Augenblicks bewußt, und bewahre ihn in Deinem Herzen, so dass Du jederzeit zu ihm zurückkehren kannst.

Alles Erlebte ist Dein, für immer. Deine Vorstellungskraft trägt Dich überall hin, und Dein Wille macht scheinbar Unmögliches möglich.

Leben - unterwegs sein auf Deinem eigenen Lebensweg... gesegnet mit der Kraft, auch die schmerzlichen Wege aufrecht zu gehen.

Die Quelle der Kraft liegt im Universum ..in der Natur ..in Dir selbst.
(© OceanPhoenix)

"We are a particle in the
ocean,
lost and safe
like a tear ..."

(Eloy - "Ocean")




Das Dasein ist köstlich.
Man muß nur den Mut
haben, sein eigenes Leben
zu führen.
(P. Rosegger)










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